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World Economic Forum 2018 in Davos

von Dr. med. Peter Konopka (Kommentare: 0)

Die Top-Ten-Fähigkeiten der Zukunft

Das World Economic Forum (WEF), das kürzlich wieder in Davos zusammentraf, hat sich zum Ziel gesetzt, "den Zustand der Welt zu verbessern" und 2018 eine Liste mit zehn Top-Fähigkeiten verfasst, die für die Menschheit wichtig sein werden. Was verblüffend ist: Diese Top-Ten-Fähigkeiten 2018 stimmen genau mit den Naturgesetzen überein, die die Yogis schon vor 5000 Jahren entdeckt haben ...

Die für die Zukunft wichtigen Top-Ten-Fähigkeiten

1. Lösen komplexer Probleme
Die Probleme der Menschheit nehmen zu, das heißt aber auch, dass Menschen, die Probleme lösen können, zunehmend gefragt sein werden. 
Yoga steigert die Wahrnehmungsfähigkeit ganz allgemein - auch die für Probleme. Man muss allerdings vorher durch gründliches Nachdenken eine Antenne schaffen, um für die Wahrnehmung der Problemlösung empfangsbereit zu sein,

2. Kritisches Denken
Durch PCs, Smartphones und digitale Medien wird ein „digitales Gehirn“ geschaffen, das die Eigenschaft verliert, kritisch und tief nachzudenken. Die meisten Ideen und Entdeckungen entstanden in der Langeweile - und die gibt es heute infolge der mobilen Endgeräte, des Fernsehens und der Computerspiele nicht mehr. Dazu kommen noch Hektik und Eile, Ungeduld und Stress, die für tiefes Nachdenken verhindern.
Yoga bringt das wieder in Ordnung und erzeugt ein „kristallklares Gehirn“, das die „Wahrheit selber widerspiegelt“ (Zitat aus den Yoga-Schriften).

3. Kreativität
Für Kreativität braucht man Inspiration bzw. Intuition. Beide Wörter drücken aus, dass Kreativität nicht ein Produkt des Gehirns ist – sondern von außen empfangen wird. Wie das genau funktioniert, weiß die Wissenschaft bis heute noch nicht ...
Yoga: ... die Yogis aber schon. Sie haben nämlich entdeckt, dass es beim Menschen nicht nur Unterbewusstsein und Tagesbewusstsein gibt, sondern auch Überbewusstsein, das die Verbindung zum Bewusstsein in der Schöpfung herstellt. In der Biologie wird das Bewusstsein in der Schöpfung mit dem Begriff „morphogenetische Felder“ umschrieben, die „alle Informationen der vergangenen und zukünftigen Evolution“ in sich tragen.

4. Personalmanagement
Man sollte allmählich erkennen, dass ein Mensch im Betrieb genauso „funktioniert“ wie außerhalb und dass er täglich im Betrieb mehr Zeit verbringt als zu Hause. Das heißt: er ist eigentlich im Betrieb „zu Hause“.
Yoga: Dazu gehört, dass man sich nicht gegenseitig verletzt (Yoga: Gewaltlosigkeit, Ahimsa) und nicht durch intrigante Lügen schädigt (Yoga: Nicht Lügen, Asteya, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit). Man muss lernen, sich nicht durch persönliche Verletzungen sondern durch sachliche Argumente durchzusetzen.

5. Abstimmung mit anderen
Ein Egoist ist auf sich selbst zentriert, fühlt sich von anderen getrennt und denkt immer nur an den eigenen Vorteil, meist ohne auf andere Rücksicht zu nehmen.
Yoga: Der erfolgreiche Mensch ist kein Egoist sondern ein soziales Wesen, das mit anderen Menschen kommuniziert und sich mit ihnen abstimmt. Im Yoga ist die Kommunikation ein Einssein mit dem Bewusstsein anderer, so dass auch die Abstimmung mit dem Bewusstsein anderer zur eigenen Natur wird.

6. Emotionale Intelligenz
Yoga: Meditation heißt Verschmelzen mit dem Objekt der Meditation. Wenn man gelernt hat, mit dem Bewusstsein anderer Menschen meditativ zu „verschmelzen“, nimmt man dessen Bewusstsein wahr und spürt, was in ihm vorgeht – und das ist emotionale Intelligenz!

7. Urteilsvermögen und Entscheidungsfindung
Der Mensch kann nur dann objektiv urteilen und entscheiden, wenn er die Lage wirklich objektiv betrachten und einschätzen kann. Der Mensch der heutigen Zeit hat jedoch so viele Informationen und Assoziationen (vor allem der Abneigung oder Zuneigung, von Gier und Hass), die verhindern, dass er objektiv sein kann.
Yoga: Ein Yogi dagegen bringt die „Wellen in der Denksubstanz“ zur Ruhe, so dass sein Gehirn wie ein Kristall die „Wahrheit selber widerspiegelt“. Nur so ist objektive Wahrnehmung möglich – und nur so objektives Urteilsvermögen und optimale Entscheidungsfindung.

8. Serviceorientierung
In vielen Betrieben und Geschäften hat man heute den Eindruck, dass der Kunde stört, weil man sich durch ihn in seinen eigenen egoistischen Interessen (Freizeit, PC, Smartphone usw.) gestört fühlt. Das kommt daher, weil man heute oft seine Arbeit als „Job“ ansieht – und nicht als Berufung empfindet.
Yoga: Berufung bedeutet Liebe und Hingabe. Nur so hat man das Bedürfnis, anderen wirklich dienen und helfen zu wollen – und Service heißt dienen. „Serviceorientierung“ sollte nicht angeordnet werden müssen, sondern aus dem Herzen kommen.

9. Verhandeln
Beim Verhandeln braucht man Geduld und die Erkenntnis der Beweggründe des anderen. Man muss die eigenen Beweggründe mit denen des Verhandlungspartners in Einklang bringen, um ein für beide zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.
Yoga: Diese Fähigkeit wird durch Yoga in besonderem Maße gesteigert, denn Yogis entwickeln Geduld, emotionale Intelligenz und Erkenntnisse über die geistigen Naturgesetze des Menschen.

10. Kognitive Flexibilität
Yoga: Wenn man (durch Yoga) gelernt hat, die „Wellen in der Denksubstanz“ zur Ruhe zu bringen und das Gehirn zu einem „kristallklaren Instrument zu machen, das die Wahrheit selber widerspiegelt“ - steigen automatisch Erkenntnisfähigkeit (Kognition) und geistige Beweglichkeit (Flexibilität) und damit auch die „kognitive Flexibilität“.

DAS HEISST:
Durch Yoga spart man Zeit, weil man sich mit den Naturgesetzen in Einklang bringt – und Naturgesetze ändern sich nicht ...

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