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Pfingsten - geistiger Hintergrund und alte Bräuche

von Dr. med. Peter Konopka (Kommentare: 0)

Frohe Pfingsten!

Wenn man Pfingsten feiert und in die Pfingstferien geht, sollte man doch zumindest ungefähr wissen, warum Pfingsten überhaupt Pfingsten heißt, und warum es gefeiert wird.

Pfingsten - warum?
Das Wort "Pfingsten" kommt von dem griechischen Wort "pente-koste" und heißt soviel wie der 50. Tag nach Ostern. Auch italienisch heißt Pfingsten "Pentecoste". In jüdisch-griechischen Kreisen gibt es das Wochenfest, das ebenfalls Pentekoste („Fest des 50. Tages“) heißt. An dieses Wochenfest als dem fünfzigsten Tag nach Passah angelehnt entstand im Christentum unter dem Namen "Pfingsten" ein eigenes Fest.

In den christlichen Kirchen bildet Pfingsten den Abschluss der Osterzeit und wird in den Kirchen abendländischer Tradition als das Fest der Sendung des Heiligen Geistes gefeiert. Die biblische Begründung des Pfingstfestes findet sich in der Apostelgeschichte mit der Schilderung der Ausgießung des Heiligen Geistes am 50. Tag nach dem ersten Passahfesttag.

Pfingstliches Brauchtum - woher?
Pfingsten ist von der beginnenden Sommerzeit und von vorchristlichen Fruchtbarkeitskulten (Flurumgänge, Spenden des Wettersegens) geprägt. Deswegen gibt es am Pfingstfest auch viele althergebrachte Bräuche, zum Beispiel das Pfingst-Reiten, Schützenfeste mit Königsschießen, Jahrmärkte, Brunnenfeste u.a.

In diesem Sinne Frohe Pfingsten!

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